Herzlich Willkommen

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Foto: Batya Schwarz

 

Hier finden Sie viele Informationen rund um den Atem, über die berufsbegleitende Ausbildung zum
Atemtherapeuten /  Atempädagogen, Wissenswertes, Büchertipps, Vorträge von Herta Richter u.v.m.

Tipp: Vortrag über Wirkfaktoren der Atemarbeit

am Freitag, 22.04.16 im Atemhaus München (19 – 21 Uhr, 12 Euro)
Referentin: Carola Holzmann
(Atemtherapeutin, Psychologin (BSc) Physiotherapeutin und Heilpraktikerin)

An diesem Abend geht es darum, wie die Atembehandlung auf der pychoemotionalen Ebene wirkt, körperlich in Resonanz geht und dadurch eine besonders tiefe nonverbale Kommunikation stattfindet.
Konkret und praxisbezogen werden die Aspekte aus der Lern-, und Entwicklungspsychologie sowie neuerer Körpertherapieforschung vorgestellt und erleichtert so das Fachgespräch mit anderen
Heilberufen.

Anmeldung bitte über Email an: Atemhaus

Friedensevangelium der Essener

Engel Mica_mittel

Foto: Mica Claus München

…erlaubt dem Engel der Luft,
euren ganzen Körper
zu umarmen.
Dann atmet lang und tief.
Wahrlich, ich sage euch,
der Engel der Luft
wird alle Unreinheiten
aus eurem Körper
ausscheiden…

Alles muss durch die Luft
wiedergeboren werden.

Grenzen im Wandel

Auszug aus dem Vortrag von Mica Claus zur Er̦ffnung der AFA РTagung 2004

Das Buch von Martin Buber beginnt mit einer Frage : Gott fragt Adam : Wo bist Du ? und es ist nicht so, dass Gott nicht wüsste wo sich Adam befindet. Er fragt, weil er mit dieser Frage etwas bewirken will, er möchte, dass der Mensch sich von dieser Frage ins Herz treffen lässt.
Jeder Mensch ist zu jeder Zeit Adam, der gefragt wird: Wo bist Du in Deiner Welt ?
Der Mensch versteckt sich, um der  Verantwortung für das gelebte Leben zu entgehen.
Es kommt darauf an, dass der Mensch sich die Frage stellt, sich aufrühren lässt:
Wo bin ich hingeraten?
Diese Frage kann man nur hören, wenn man ganz stille wird, denn sie ist leicht zu übertönen.
Buber spricht von der Stimme des „verschwebenden Schweigens“.
Erst wenn ich diese Stimme in mir, diese Frage höre, wird mein Leben zu einem „Weg“.
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Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne Müller blickt auf ein ungewöhnliches und erfülltes Leben zurück. Sie wuchs auf mit zehn Geschwistern in Elmau. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein großes Vorbild. Sie verlässt das Heimatschloss mit 40 Jahren um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille heraus Selbstbegegnung möglich wird. Die Suche nach der Stille führt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der Körper wird alt, aber die Seele wird immer jünger und leichter.
Marianne Müller stirbt am 11. Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein Portrait dieser ungewöhnlichen Frau ausgestrahlt.

Tagore

Tausende von Leben hatte ich Gott gesucht. Manchmal sah ich ihn in der Ferne, aber wenn ich ihm
näher kam, war er bereits weitergegangen. Ich suchte und suchte, bis ich eines Tages ein Tor sah, auf dem geschrieben war: „Dies ist das Haus, wo Gott wohnt!“
Da wurde ich zum ersten Mal unruhig und verwirrt, zitternd ging ich die lange Treppe hoch. Eben wollte ich an die Tür klopfen, als ich blitzartig innehielt, eine tiefe Frage hatte mich erschüttert. „Wenn ich an diese Türe klopfe und Gott mir öffnet, was dann? Dann wäre alles zu Ende, mein Alltag, meine spirituelle Suche, mein Abenteuer, meine Philosophien, die tiefe Sehnsucht meines Herzens. Durch dieses Tor zu gehen, das wäre Selbstmord!“
Schleunigst zog ich die Schuhe aus, schlich leise die Treppe hinunter, und sobald ich wieder unten auf dem Weg war, setzte ich meine intensive Suche nach Gott fort und renne seit Jahrtausenden weiter,
ohne mich jemals umzudrehen. Immer noch suche ich nach Gott, obwohl ich eigentlich genau weiß, wo er wohnt. Alles, was ich also auf meiner spirituellen Suche zu tun habe, ist diese Haus zu meiden, diese Haus, das mich ständig plagt, denn ich erinnere mich ganz genau, sollte ich diese Haus betreten, dann wäre alles zu Ende!

AFA Jahrestagung 12. Р14.06.2015 in der Rh̦n-Akademie Schwarzerden

Thema: Der AFA Baum – tief verwurzelt, kräftig im Stamm, atmend in der Krone

Die AFA ist ein Baum mit starken Wurzeln. Was braucht der  AFA-Baum für seine gesunde Entfaltung?
Ein Schwerpunkt dieser Jahrestagung bildet die Arbeit von Ilse Middendorf. Darüber hinaus betrachten wir Haltungen und Philosophien, durch die hindurch der Atem wirkt und Fragen zur praktischen Berufsausübung wie z.B. Marketing und Coaching.

Nach Möglichkeit bitten wir um Mitnahme von Materialien mit denen Sie die Atemarbeit kreativ gestalten und mit welchen Werbemaßnahmen (Flyer, Visitenkarten etc.) Sie Erfolg haben. In den Pausen sollen diese an Tischen und Pinnwänden präsentiert werden.

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Was ist die rechte Haltung?

von K.O. Schmidt
(26.01.1904 – 21.12.1977)

Viele richten darum so wenig aus, weil sie sich nach anderen richten. Sie lassen sich von den Meinungen des Tages, den negativen Suggestionen der Umwelt beirren und missleiten, statt sich nach sich selbst zu richten – nach ihrem innersten Selbst.

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Seinserfahrung und das innere Herz

Vortrag von Dr. Rüdiger Müller, Ibach
am 07.05.2015, 19 Uhr im Atemhaus München
Eintritt 12.00 €

Jeder Mensch kennt aus seiner Geschichte die Begegnung mit dem Numinosen, das ihn zugleich in Glück erschaudern und in Ehrfurcht erschrecken kann. Die Zeit steht still, ein Vorhang hebt sich, die Wahrnehmung für eine andere Kraft und eine neue Verheißung bricht auf. Ein bisher unbekanntes Wahrnehmungsorgan, das innere Herz, hat sich unabweislich gemeldet. Was tun mit diesem neuen Bewusstsein udn wie ist es mit dem Rhythmus des bisherigen Lebens zu vereinbaren?
Impulse hierfür finden sich bei Graf Dürckheims Initiatischer Therapie, in der Jungschen Tiefenpsychologie, in der Mystik der Hochreligionen, den Forschungen zu Nahtoderfahrungen und in der modernen Quantenphysik. Wir entdecken in diesem Vortrag die entsprechenden Bezüge zu unserem Leben.

Benefizkonzert zu Ehren von Herta Richter

Abtei St. Bonifaz, Karlstr. 34 in München
24.04.2015 20.00 Uhr

an der Orgel:
Prof. Margareta Hürholz
Konzertorganistin

Programm:
Johann Seb. Bach (1685 – 1750)
Praeludium und Fuge in h-moll BWV 544
Herr Jesu Christ, dich zu uns wend BWV 655
An Wasserflüssen Babylon BWV 653
Gy̦rgy Ligeti (1923 Р2006)
Coulée
Olivier Messiaen 1908 – 1992
Joie et clarté glorieux, aus: Les corps glorieux
Les Mages, aus: La Nativité du Seigneur
Maurice Durufle (1902 – 19869)
Toccata op. 5

Eintritt frei!
Um Spenden zu Gunsten des Vereins „Atemheilkunst e.V.“ wird gebeten.